| James Batcheller Sumner
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| * Canton
(Massachusetts, USA), 19. November 1887 † Buffalo (New York), 12. August 1955 Sumner entstammte einer alteingesessenen Bostoner Familie und genoss daher eine sorglose Kindheit und Jugend. In der Schule war er offensichtlich ein eher uninteressierter Schüler, Ausnahmen waren die Fächer Chemie und Physik. 1904 verlor er seinen linken Arm unterhalb des Ellenbogens durch einen Jagdunfall. 1906 bis 1910 studierte er in Harvard Chemie, ab 1912 Biochemie bei Professor Otto Folin an der Harvard Medical School. 1914 erhielt er eine Assistenz-Professur für Biochemie an der bekannten Cornell Medical School, Ithaca, N.Y., wo er sich zunächst auf analytische Forschungsarbeiten konzentrierte und dadurch mit der Zeit über eine technisch umfangreiche Laborausstattung verfügte. Als Ziel seiner Arbeiten kristallisierte sich schließlich die Isolierung eines Enzyms in Reinform heraus, was zuvor noch niemals gelungen war. Nach jahrelangen Misserfolgen gelang ihm 1926 die Isolierung und Kristallisation der Urease. Seine Arbeiten wurden von der Fachwelt zunächst kritisch beurteilt, nach einiger Zeit jedoch anerkannt. Das war der Grundstein für seine weitere Karriere als Full Professor. 1937 erhielt er ein Stipendium von der Guggenheim Stiftung, arbeitete daraufhin einige Zeit in Uppsala, Schweden, in der Arbeitsgruppe von Professor The Svedberg. Spätestens mit der Kristallisation von Pepsin durch Northrop am Rockefeller Institute wurde klar, dass Sumners Methode der Kristallisation von Proteinen bahnbrechend war. Zusammen mit John Howard Northrop und Wendell Meredith Stanley erhält James Sumner 1946 den Nobelpreis für Chemie für seine Entdeckung der Kristallisierbarkeit von Proteinen. |
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